Jahrgang 9 on Ice: Der epischer Kampf gegen die Schwerkraft

Eislaufen

Heinrich-Böll-Gesamtschule präsentiert: Das größte Rutsch-Abenteuer seit Erfindung der Banane!

Am heutigen Tag verwandelte sich der gesamte 9. Jahrgang, alle Klassenlehrerinnen, pädagogischen Kräfte sowie ungefähr 100 topmotivierte, neugierige, leicht übermütige Schüler:innen in eine olympiareife Eiskunstlauftruppe.
Naja… zumindest war das der Plan.

Die Ankunft: Mut, Aufregung und der leise Verdacht, dass Eis doch rutschiger ist als im Lehrbuch beschrieben

Kaum waren wir im Lentpark Köln angekommen, erklang bereits das erste „Aaaaaaah!“, gefolgt von einem „Haltet mich! Haltet mich!“ und — natürlich — einem „Ich hab‘ den Boden geküsst, zählt das als Kunst?“
Kurzum: Der Tag nahm Fahrt auf.

Vor allem besonders beeindruckend: Einige der größten und stärksten Jungs, die normalerweise aussehen, als könnten sie mühelos ein Auto anheben, standen zum ersten Mal in ihrem Leben auf Schlittschuhen.
Das Ergebnis?
Eine Mischung aus Bambi auf Eis, neugeborenem Giraffenkalb und Titanic-Szene in der Küche nach Seegang.

Aber: Sie gaben ALLES — und lernten tatsächlich Schlittschuhfahren! Mit Geduld, Teamgeist und gelegentlichem Festkrallen auch an Lehrkräften wurde jeder von ihnen zum Helden der Eisfläche.

Teamwork: Wenn aus Klassenkameraden Eis-Retter werden

Besonders schön: Schüler:innen, die sonst eher leise sind, wurden plötzlich zu Hochleistungs-Coaches. Rufe wie:

  • „Dreh die Füße nach vorne!“
  • „ Mach‘ kleine Vs.“
  • „Arme raus — nein, nicht SO weit!“
  • „Ich halte dich! Warte… oh nein… wir fallen BEIDE!“

erfüllten die Halle.

Innerhalb weniger Minuten entstanden neue Freundschaften, neue Muskelkater-Erfahrungen und neue Erkenntnisse darüber, wie steil der persönliche Lernkurve-Schmerz verlaufen kann.

Das Finale: Pommes, Cola und der kollektive Zusammenbruch

Nach rund zwei Stunden sportlicher Höchstleistungen, artistischen Pirouettenversuchen und strategischen Bodenanalysen („Ich liege hier nicht, ich RUHE aus!“) waren alle komplett erschöpft UND glücklich.

Die Schlange am Kiosk wurde zur wichtigsten pädagogischen Einrichtung des Tages.
Pommes wurden zur Medizin, Cola zum Lebenselixier und Sitzplätze zu wertvollen Ressourcen.

Und dann gestärkt, verschwitzt, stolz und müde, ging es zurück zur Heinrich-Böll-Gesamtschule.
Mit dem Wissen:

Wir haben heute nicht nur Schlittschuhlaufen gelernt. Wir haben gelernt, wie lustig es ist, gemeinsam neue Dinge auszuprobieren, auch wenn man dabei zwischendurch unfreiwillig sitzt.