MiQua op Jöck – Köln im Mittelalter hautnah erleben

Die Klasse 7.4 hatte heute Besuch von einem Museum. MiQua, das Jüdische Museum im Archäologischen Quartier in Köln, befindet sich zwar noch im Bau, aber kommt mit seinen pädagogischen Angeboten schon an die Schulen im Rheinland.

Wie lebten die Menschen eigentlich im mittelalterlichen Köln? Dieser Frage gingen unsere Schülerinnen und Schüler bei „MiQua op Jöck“ auf den Grund – und tauchten dabei tief in die Geschichte dieser Stadt ein.

Im Mittelpunkt standen spannende Themen wie Alltagsleben, Handel, Straßen, Glaube, Handwerk, Macht und das typische „Klüngeln“ in Köln. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie geschäftig es auf den Märkten zuging, welche Berufe es gab und wie stark Kirche und Zünfte das Leben bestimmten. Besonders beeindruckend war der Blick auf den Bau des Kölner Doms, der schon im Mittelalter ein gigantisches und jahrhundertelanges Projekt war.

Ein absolutes Highlight waren die VR-Brillen: Mit ihnen konnten die Kinder virtuell in das mittelalterliche Köln eintauchen. Plötzlich standen sie mitten auf belebten Straßen, vor alten Häusern oder direkt an einer Dombaustelle. Geschichte wurde so lebendig und greifbar wie nie zuvor.

Vielen Dank an unsere Referenten Martin und Luca. Alle waren begeistert von dieser spannenden Zeitreise. „MiQua op Jöck“ hat gezeigt: Geschichte ist alles andere als staubig – sie kann richtig faszinierend sein!