Zu Besuch im Landtag NRW – EF-Kurse Sozialwissenschaft in Düsseldorf
Am 16. Juni besuchten die EF-Kurse Sozialwissenschaften von Herrn Janott und Frau Ivaniashvili gemeinsam den Landtag NRW in Düsseldorf – eingeladen von Dr. Julia Höller, direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Bonn II, stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion und Sprecherin für Innenpolitik.
Nach Ankunft und Sicherheitscheck um 12:30 Uhr ging es direkt ins Programm: Eine moderierte Einführung in Geschichte, Aufgaben und Arbeitsweise des Landtages – unterstützt durch einen Infofilm – machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie Landespolitik konkret funktioniert: welche Rolle die Fraktionen spielen, wie Entscheidungen zustande kommen und wer im Plenarsaal eigentlich wo sitzt. Von der Besuchertribüne aus konnten sie die Sitzordnung und die besonderen Positionen im Parlament direkt vor Augen nehmen.
Den Kern des Besuches bildete ab 14:00 Uhr das Gespräch mit Frau Dr. Höller. In persönlicher Atmosphäre schilderte sie ihren Werdegang und die Gründe, die sie in die Berufspolitik geführt haben. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für konkrete Fragen: Wie sieht der Alltag einer Landtagsabgeordneten aus? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner – und wie der Umgang mit der Opposition? Und auf welchem Weg werden politische Ideen zu verbindlichen Entscheidungen und Gesetzen? Frau Dr. Höller antwortete offen und gab dabei auch Einblick in die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer parlamentarischen Arbeit. Besonders die Frage, warum politische Teilhabe gerade für junge Menschen wichtig ist, entwickelte sich zur echten Diskussion – die Kurse brachten eigene Positionen und Argumente ein und machten deutlich, dass sie das Thema nicht nur aus dem Unterricht kennen, sondern auch persönlich bewegt.
Bei Kaffee und Kuchen in der Mensa des Landtages klang der offizielle Programmteil aus. Die Pause bot Gelegenheit, das Gespräch mit Frau Dr. Höller noch einmal gemeinsam nachzudenken – und nebenbei die Pläne für den restlichen Nachmittag zu schmieden. Wer wollte, nutzte die verbleibende Zeit zur freien Erkundung Düsseldorfs.